Neuform-Qualität
Das neuform-Zeichen garantiert Sicherheit. Das Vier-Punkte-Programm für Qualität umgrenzt die wichtigsten Eckpunkte „Rohstoffe, Verarbeitung, Produktsicherheit und Verantwortung“.
Die Rohstoffe
- sind hochwertig, natürlich und rückstandarm
- stammen vorwiegend aus ökologischem Anbau
- sind nur zugelassen, wenn sie nicht gentechnisch verändert sind
Die Verarbeitung
- ist schonend und möglichst werterhaltend
- erfolgt nur unter Einsatz weniger erlaubter Zusatzstoffe
- erfolgt ohne chemisch-synthetische Zusatzstoffe.
Die Produktsicherheit
- wird durch Qualitätsrichtlinien für jede Warengruppe untermauert
- heißt bei neuform: unerwünschte Rückstände weit unter gesetzlicher Norm
- wird durch Kontrollen von Rohstoffen und Verarbeitung sichergestellt
- ist durch Kontrolle der Produkte im neuform-Labor garantiert.
Die Verantwortung
- bedeutet, dass Rohstoffe vom Tier nicht zugelassen sind
- eine artgerechte Tierhaltung erforderlich ist
- keine Tierversuche für neuform-Produkte durchgeführt werden
- wird durch umweltschonende Herstellung und Verarbeitung unterstrichen
- ist durch den Verpackungsgrundsatz „so wenig wie möglich, soviel wie nötig“ umgesetzt
Ohne Gentechnik
Die Risiken, die mit gentechnologischer Produktion von Lebensmitteln für den Menschen und das Ökosystem verbunden sind, kann man derzeit kaum einschätzen. Die Maßgabe "ohne Gentechnik" zu produzieren, stellt die neuform und die Vertragswarenhersteller angesichts der weltweiten Verflechtung der Rohstoffmärkte vor eine große Herausforderung.
Zusammen mit anderen Anbietern, die gentechnikfreie Produkte führen, unternimmt die Branche daher große Anstrengungen, um die Produktion sicherzustellen. Hierzu gehören beispielsweise die gezielte Unterstützung von Anbauverbänden, die ohne Gentechnik produzieren sowie die Schaffung gemeinsamer Rohstoffmärkte und Transportketten. Das neuform-Zeichen garantiert in jedem Fall, dass bei der Herstellung gezielt gentechnikfreie Rohstoffe genutzt werden.
Weitere ausführliche Informationen zur Gentechnik finden Sie bei Greenpeace
Beratung
In einer umfangreichen mehrwöchigen Ausbildung an der Reformhaus-Fachakademie in Oberurselerwerben alle Reformhaus-Inhaber und viele ihrer Mitarbeiter die Qualifikation zum Reformhaus-Fachberater.
Regelmäßige Fortbildungen und Informationsveranstaltungen der Hersteller garantieren darüber hinaus eine profunde Produktkenntnis der Berater. Das Wohlbefinden des Kunden mit Sicherheit zu begleiten, ist eines der Hauptanliegen der "Reformhäuser". So kommt es nicht selten vor, dass ein neuer Tipp aus dem Reformhaus einiges "bewirken" kann.
Produktsicherheit
Einen besonders
hohen Stellenwert haben die neuform-Genossenschaft und die
Vertragswarenhersteller der Sicherheit der Produkte zugewiesen.
Ein ausgefeiltes System von Richtlinien, Kontrollen und Analysen sorgt dafür, dass die Kunden sich jederzeit auf die Qualität der Waren im Reformhaus verlassen können:
Qualitätsrichtlinien
Sie sind für jede einzelne Warengruppe detailliert formuliert und werden laufend den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Dabei geht es darum, Risiken zu vermeiden oder zu mindern und gesundheitliche Vorteile zu sichern oder zu schaffen. Sie legen eine Vielzahl von sensorischen, analytischen und mikrobiologischen Kriterien fest. neuform-Hersteller haben sich vertraglich zur Einhaltung dieser Richtlinien verpflichtet.
Strenge Rückstandsgrenzen
Sorgfältigste Herstellungsmethoden, auch ökologischer Anbau finden in einer belasteten Umwelt statt. Deshalb sind Rückstände in Rohstoffen kaum vollständig zu vermeiden. Die Grenzen, die die neuform hierfür zieht, liegen jedoch weit unter der jeweils gesetzlich vorgeschriebenen Norm.
Kontrolle von Rohstoffen und Verarbeitung
Die Rohstoffe für neuform-Vertragswaren werden bereits beim Einkauf von den Herstellern kontrolliert. Beachtet werden dabei alle Kriterien, die für die schonende Verarbeitung und die Qualität des Endprodukts von Bedeutung sind. Viele Hersteller lassen ihre Rohstoffe und Produkte zusätzlich von unabhängigen Instituten untersuchen.
Ständige Warenanalysen im neuform-Labor
Alle Waren, die mit dem neuform-Zeichen ins Reformhaus gelangen, werden im Labor der neuform, von unabhängigen Laboratorien oder den Herstellern selbst untersucht. Mit hohem Kostenaufwand werden die Proben auf wertgebende Inhaltsstoffe (z. B. Nährstoffe, Wirkstoffe usw.) sowie auf nicht erwünschte Rückstände und Schadstoffe (z. B. Pestizide, toxische Schwermetalle) kontrolliert.
Bio im Reformhaus
„So natürlich wie möglich!“: Dieser Grundsatz ist die traditionelle Basis des Reformhaus-Sortimentes.
Heute steht das neuform-Zeichen, das ausschließlich im Reformhaus verkaufte Vertragsware kennzeichnet, für gesunde Lebensmittel, die ohne gentechnisch manipulierte Rohstoffe hergestellt wurden, nicht radioaktiv bestrahlt und frei von gehärteten Fetten sind sowie keine synthetischen Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe enthalten.
Seit den Anfängen der Reformbewegung vor über 100 Jahren gilt der Grundsatz „So natürlich wie möglich!“ auch für den Landbau, aus dem die Rohstoffe stammen. In der Obstbausiedlung „Eden“ bei Oranienburg, der Keimzelle eines neuform-Vertragswarenherstellers, wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts soziale, ökonomische und ökologische Ziele gleichermaßen verfolgt. Bio im Reformhaus hat Tradition und wurde mit Inkrafttreten der EU-Bio-Verordnung vom 1.1.93 zum expliziten, weiteren Qualitätskriterium für neuform-Lebensmittel.
Zurzeit werden rund 70 Prozent der neuform-Lebensmittel mit Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau (z.B. Demeter, Bioland sowie EU-zertifizierte neuform- oder herstellereigene Anbauprojekte) hergestellt. Der Bio-Anteil in einzelnen Warengruppen, z.B. bei Säften oder Getreide, liegt bereits darüber. Bei Babynahrung und Molkereiprodukten beträgt er fast 100 %.
neuform-Produkte aus kontrolliert biologischem Anbau sind den Vorschriften entsprechend mit der EU-Kontrollnummer gekennzeichnet, tragen deutlich erkennbar das Bio-Blatt der Branche und werden seit 2002 auch mit dem staatlichen Bio-Siegel versehen.

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